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Geleitete Schule

In der geleiteten Schule sind gezielte Entwicklungen besser plan und umsetzbar. Ohne Leitungsstrukturen in der Schule sind beispielsweise die Neuorganisation der sonderpädagogischen Massnahmen, die generelle Elternmitwirkung oder die zielgerichtete Entwicklung und Sicherung der Schulqualität kaum denkbar. 

Deshalb ist die Einführung von geleiteten Schulen der Ausgangspunkt und das Kernstück des neuen Volksschulge-setzes. Im Rahmen des Projektes «Teilautonome Volksschule» (TaV), an dem sich rund ein Drittel der Schulen des Kantons Zürich beteiligte, wurde die geleitete Schule intensiv erprobt und ausgewertet. Auf die Erfahrungen und Erkenntnisse dieses Schulversuches stützte sich auch der Gesetzgeber bei der Erarbeitung der Vorlage ab, die von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern am 5. Juni 2005 mit grossem Mehr angenommen wurde. Zwei Rahmenbedin-gungen zeichnen die geleiteten Schulen aus:
Sie haben selbstredend eine 
Leitung und sie verfügen über ein gemeinsames Schulprogramm. Die Arbeit mit dem Schulprogramm ermöglicht eine nachhaltige und zielgerichtete Entwicklung der Schule. Die Einführung geleiteter Schulen bereichert die Arbeit in den einzelnen Klassen ebenso wie das Zusammenleben in der Schule oder die Zusammenarbeit mit Eltern. Wo es früher für die Lehrpersonen hiess: «Ich und meine Klasse», heisst es heute: «Wir und unsere Schule». Schulleitung und Schulkonferenz gestalten gemeinsam die Schule. Die Schulpflege steht nicht mehr der einzelnen Lehrperson gegenüber, sondern führt die Schule als Ganzes. Sie gibt ihr Leitplanken und Entwicklungsziele vor und wird im operativen Geschäft entlastet. 
Das Herzstück der Schul- und Unterrichtsentwicklung ist die Arbeit mit dem Schulprogramm. Hier werden die Ziele geklärt, wird geplant, umgesetzt, überprüft und das Erreichte gesichert. Die Schulleitung ist gemeinsam mit der Schulkonferenz für die pädagogische Entwicklung der Schule verantwortlich.
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